MAX KOLB – Nazibursche und Nachwuchs-AfD´ler

17.06.1994

Lutherstraße 3

Marburg

dermaxkolb@web.de

Studiengang: Philosophie

(2. Bild, Kolb auf dem JA-Kongress in Marburg, 29.05.17)

Maximilian Kolb war federführend bei dem blamablen Versuch Antifas am Rande des JA-Kongress letzten April anzugreifen und von weiterer Dokumentation abzuhalten.

Er studiert an der Marburger Phillips-Universität Philosophie im 6. Semester. Unsere Aufmerksamkeit gilt ihm, seit er Burschenschafter bei der Marburger Germania wurde.

Dort avancierte er als Sprecher mittlerweile zum Obersten der Aktiven. Doch er ist nicht nur Nazi-Bursche, sondern auch gleichzeitig Funktionär der AfD, bzw. der Jungen Alternative.

So kandidierte er im März 2016 für diese bei den Kommunalwahlen, genau wie sein Vater, Werner Kolb, in seiner Heimatstadt Möhrshausen (Homberg/Efze). Im Gegensatz zu seinem Vater, welcher seitdem im Kreistag Schwalm-Eder sitzt, versagte er dort. Stattdessen tauchte er bald als Beisitzer im hessischen Landesvorstand der Jungen Alternative auf.

In dieser Doppelfunktion trieb er die Verflechtung von AfD und Korporationen der Deutschen Burschenschaft deutlich voran. So stammt ein bekennend völkischer Debattenbeitrag der JA-Hessen aus seiner Feder und deren jüngster hessischer Ortsverband, der Marburger, wurde mit mehreren Burschen in Führungsämtern gegründet, unter anderem einem weiteren Germanen Nils Grunemann, als 2. Vorsitzenden.

Dass die Marburger Burschenschaft Germania der extremen Rechten zuzuordnen ist, hat mittlerweile sogar die Oberhessische Presse erkannt, wohl nicht zuletzte aufgrund der Vorfälle um den JA-Landeskongress – ausgerichtet von der Marburger Germania!

Auf diesem kam es nicht nur zur Gründung des Marburger Ablegers der faschistischen und völkischen “Identitären Bewegung”, auch versuchten Mitglieder der Jungen Alternative, sowie Burschen der Germanen und Rheinfranken, gleich mehrfach und bewaffnet, dokumentierende Antifaschist*innen anzugreifen. Dabei scheiterten sie gleich in mehrfacher Hinsicht, wie umfangreiche Fotostrecken auf stadtlandvolk.noblogs.org belegen.

Max Kolb ist also erfolgreich in die Fußstapfen, des vorangegangen obersten Germanen Philipp Stein getreten, welcher wiederum auf dem besten Wege ist moderne faschistische Theoretiker ala Götz Kubitschek zu beerben.

Deshalb: Keine Ruhe für Faschisten wie Max!

>Kolb’s Outing als PDF<

Von der JA Hessen nichts neues

Nolte, Flecken, Kolb und Co. treiben Zusammenarbeit mit anderen völkischen Rechten voran

Am Samstag den 15.4.2017 lädt die Junge Alternative (JA) Hessen zu einer Vortragsveranstaltung nach Möttau im Kreis Weilmünster. In der Hessenstraße 4 soll Petr Bystron sprechen, Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) Bayern und Bundestagskandiat für die Wahl 2017. Mit ihm lädt sich die JA Hessen jemanden ein der, wie sie, die Zusammenarbeit mit Neonazis und Faschist_innen nicht scheut.

Petr Bystron versuchte am 29. Juni in München gemeinsam mit zwei einschlägig bekannten extrem rechten Aktivisten zu einer AfD-kritischen Veranstaltung zu gelangen.
Mit dabei war Lukas Bals, vormals “Die Rechte“-Kader in Dortmund. Später in München fiel er als Mitglied der Identitären Bewegung (IB) auf und beteiligte sich beispielsweise an einer Plakataktion der IB-Bayern auf dem Turm der Frauenkirche in München. 2014 war er zudem am Überfall auf die Wahlparty im Dortmunder Rathaus beteiligt. Zusammen mit anderen Neonazis von “Die Rechte” griff er dabei anwesende Parlamentarier_innen an. Lukas wurde im Nachgang wegen Körperverletzung verurteilt.
Rick Wegner, führender Kader des Bündnis Deutscher Patrioten (BDP), war der zweite Begleiter Petr Bystrons. Im September 2016 war Wegner, mit anderen BDP-Aktivisten, sowie Lukas Bals an einem Angriff auf Fotografen und Antifaschist_innen am Rande einer spontanen Demonstration gegen eine Wahlparty der AfD Bayern beteiligt.

Die JA Hessen sucht genau wie Petr Bystron den Schulterschluss mit anderen extrem Rechten Kräften. Dementsprechend ist es nur passend, dass sie sich zu ihrem Wahlkampfauftakt jemanden einladen der ganz offen mit gewaltbereiten Neonazis agiert. Ob es nun Naziburschen in der JA Hessen sind (https://stadtlandvolk.noblogs.org/post/2017/03/30/ja-marburg-biedenkopf-eine-analyse/ ) oder die Zusammenarbeit mit rechten Schlägern wie Lukas Bals und Rick Wegner, eines muss klar sein:

Egal ob in der Stadt oder auf dem Land, die völkische Bewegung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden!